Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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Die Paſtorinn ſagte mit einer theilnehmenden Stimme etwas zu ſeinem Troſte.

»Ey was, Mutter«z rief der Alte ſtreng »ſo etwas thut weh! Er ſoll ſichs nicht aus dem Sinne ſchlagen, wie du meinſt. Aber fortſchrei⸗ ten ſoll er wie ein Mann, gerade aus, nicht rechts oder links abbeugend, oder heuchelnd und ſchmei⸗ chelnd; damit er ihre Achtung nicht verliere, wenn er ihre Liebe auch gewinnt; denn unſer Amt ruht auf Achtung.«

»Und auf Liebe, Vater!«

»Und die Begebenheit mit dem Kinde?« fuhr der Alte eifrig fort»freylich, hätten Sie dar⸗ auf dringen können, die Gemeinde ſollte das Kind ernähren.«

»Der Haß waͤre dann noch vergrößert, Va⸗ ter!«

Recht! Sie nahineen es alſo als Ihr Kind auf?»Hier aber hielt der Alte das runde, blaue Fal⸗ kenauge durchdringend feſt auf dem jungen Prediger. Der antwortete:»als mein Kind habe ich es auf⸗ genommen. Gott ſey mein Zeuge, und Sie, daß ich Vaterſtelle an dem Kinde vertreten will, ſo viel ich kann.«

Der Alte reichte ihm die Hand mit einem ver⸗ ſichernden Blicke: vich weiß, was der dumme Haß aus einer Behebenheit machen kann. Jetzt aber bin ich überzeugt, und Sie ſollen da unter die

Schattenriſſe mit hinein. Meine Frau hat Sie

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