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„Das ſollen Sie nicht: aber der Himmel hät⸗
te es müſſen in eines Reichen Hände fallen laſſen
„In weiche Hände hat der Himmel das Kind fallen laſſen, in deine; an ein wucheß Mutter⸗ herz, an deinsl«
»Und in Ihre Haͤnde, mein guter Herr!« ſag⸗ te Marie, und nahm das Kind an ihr Mutterherz, und noch waren nicht drey Tage vergangen, da hätte ſie das Kind um keinen Preis weggegeben, und den Pudel eben ſo wenig, der das Kind lieb hat, wie ein Menſch! ſetzte ſie hinzu.
Das Dorf, das nicht begreifen konnte, wo⸗
her das Kind auf einmahl in des Pfarres Haus ge⸗
kommen war, machte aus der Geſchichte, was der blinde Haß allemahl thut.»Das Kind iſt dem unbarmherzigen Vater, der Mutter und Kind ver⸗ laſſen hat, von der Mutter in ſein Haus geſetzt.« Es half ihm nicht, daß der Nachtwaͤchter die
Flamme auf den Watten ſo gut geſehen, wie der
Pfarrer. Es half nicht, daß Braune es in die Hamburger Zeitung einrücken ließ, und die Altern des Kindes aufforderte, ihm Nachricht zu geben. Man hatte die Mutter des Kindes mit dem Kinde am Abend geſehen. Die Verlaͤumdung vergiftete die Begebenheit noch mehr. Man ſprach
in der ganzen Gegend von dem jungen Pfarrer mit
Abſcheu. Braune ahnte nicht duebe in welchem A 4


