Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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Rife er ſtand. Er machte ruhig ſeinen Plan für ſein Leben.

Er hatte nicht einen Gönner in der Welt. Er ſah alſo recht wohl, daß er verdammt war, bis an ſeinen Tod hier zu leben, und er begriff recht wohl, daß er von ſeinen Pfarreinkünften keine Familie, kaum ſich, ſeinen Pflegeſohn und ſeine alte Marie erhalten konnte. Er hatte keine andere Wahl als ſein ödes Leben, oder eine Heirath mit Geld: die furchtbarſte Ausſicht, die er denken konnte.

Ach, mit welchen ſchönen Bildern, mit wel⸗ chen entzückenden Empfindungen war er hierher ge⸗ reiſt! Die Liebe ſollte ſein Haus zu einem Feen⸗ pallaſte machen! mit dem erſten Eintritte in ſein Haus ſchlug ſein Herz in der reinſten Freude.»An dem Fenſter ſoll der Sitz meiner jungen Frau ſeyn, an dieſem mein Sitz.« Er ſah ſchon im Geiſte ſei⸗ ne ſpielenden Kinder, eins auf ſeinen Knien, und an der Mutter Buſen das jüngſte. Und jetzt? o jebt?

»Ih,« rief er lachend»iſt denn das ver⸗ dammte Geld die Luft, die wir athmen? Iſt denn nicht mein Haus gegen Diogenes Haus ein wah⸗ rer Pallaſt? Habe ich nicht ſechszig Morgen Land als Eigenthum, da nach Schmidts ein Mann nur vier Morgen von dem Himmel zum Unterhalt fordern kann? Bin ich nicht tauſendmahl reicher als ein Fakir, oder ein Bettelmönch? Lebe ich nicht

wohllüſtiger als Ageſilao s, der großte König.