Teil eines Werkes 
1. Band (1816)
Entstehung
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Er ſtürzte hinab ans Ufer. Er fand hier ei⸗ nen Nachen. Er ruderte ſich der Watte zu, um

den Deich hin, der ihm jetzt die Watte verſteckte.

Er kam an die Watte, die Flamme war verſchwun⸗ den. Aber ein Hund ſchwamm bellend ihm ent⸗ gegen, und kehrte dann wieder um. Er folgte ihm, und er fand auf der ſeichteſten Watte eine Wie⸗ ge mit einem ſchlafenden Kinde.

Braune rief; alles war ſtumm, wie die Mitternacht ringsum. Er hörte nichts, als den Wellenſchlag, der ſich auf der Watte brach.

Er nahm das Kind mit der Wiege in den Na⸗ chen, der Pudel ſprang hinterher. Er ruderte mit ſeiner Beute ans Ufer. Er trug die leichte Korb- wiege mit dem Kinde den Deich hinauf, und brach⸗ te Kind und Hund glücklich zu Hauſe.

Er beſah bey Lichte ſeine Beute näher. Es war ein Knabe, etwa ein Jahr alt. Um ſeinen

Arm war eine Kette, doch wohl von Gold, ge⸗ ſchlungen, an der Kette hing ein Portrait von ei⸗ ner jungen Frau. Das war alle Nachweiſung,

die er fand. »Meine Familie wächſt ohne Mühe« ſagte er

lächelnd, doch den Knaben küſſend.»Aber warum,«

fuhr er ernſt und tief bewegt fort»warum ſollt ich nicht denken, daß ich hierher geführt wurde, eines Menſchen Leben zu retten?kk..

Er legte ſeine Hand auf das ſchlagende Herz

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