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Eine gute Quittung, lachte Heinrich. Bei alle dem kann ich nicht begreifen wie ihr hier eine ruhige Stunde haben könnt.
Der Zigeunerherzog, erwiderte Matthäus, ſoll gegenwärtig dem Vernehmen nach anderswo wirthſchaften. Uebrigens hält er ſich nicht bloß bei uns auf, er iſt auch drüben an der Alp und ſonſt im Lande wohl bekannt. Man gewöhnt ſich an ſo was wie an einen Leibſchaden; gibt es ja doch Leute die ruhig am Fuße des Aetna wohnen.
Es iſt wahr, ſagte Heinrich: das liebe heilige Reich hat alles mit ſeiner Schlaftrunkenheit angeſteckt.
Sie gingen im Thalgrunde fort und Heinrich, der ſich hier am Ende der gangbaren Welt. zu befinden geglaubt hatte, entdeckte daß das Thälchen ſich unter den Bergwäldern herum und zwiſchen ihnen hindurch ſchlich. Sie kamen über einen Bach den man vom Walde ſchäumend herunterſtürzen und ruhig im Thale fort⸗ gleiten ſah; dann führte der Pfad über einen mäßigen Hügel⸗ rücken, an welchem eine Fahrſtraße vorüber zog und ein einſames Wirthshaus als Station für die Reiſenden lag.
Da ſieht man doch wieder ein wenig in die Welt hinaus, bemerkte Heinrich.
Ich will nicht hoffen, rief der Pfarrer, daß dir ſchon am erſten Tage Reiſegedanken kommen.
Heinrich deutete an daß er mit ſeinem Schützling, ſobald er ihn habe, wieder abzureiſen gedenke.
Da würdeſt du uns einen ſchönen Poſſen ſpielen! rief der gaſtfreundliche Matthäus: meine Frau ſchickt in dieſem Augenblick ihre Eilboten nach allen vier Winden aus, um Kaffee, Zucker und was weiß ich was alles für dich holen zu laſſen. Das darf nicht ſein! wer würde denn den Kaffee trinken? Meine Frau jammerte heute genug als ſie den koſtbaren Geſchmälzten den Kindern geben mußte. Er hat ihnen aber prächtig geſchmeckt!
Die Freunde lachten von Neuem über dieſen Schwank, und der Pfarrer fuhr fort: Weißt du was du thuſt? dein Räuber und
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