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vollweis aus dem Boden und quetſchens nur ſo aus, und wenn ſie die Milch geſogen haben, ſo werfen ſie's wieder weg. Es ſind verflucht delicate Beſtien..
Freilich ja, bemerkte der Schmid: das lernen ſie von dem vornehmen Umgang.
Die andern lachten.'S iſt wahr, ſagte einer, man ſollte ſich noch für die gnädige Ehre anten en
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O wenn nur, ſo brach ein andrer jetzt aus, wenn nur das hei⸗ lige ſiedige Donnerwetter die gnädigen Herren und Sauen und die
Jagd mit ſammt uns und dem ganzen Ländlein dreitauſend Klafter tief unter den Boden ſchlüg!
Behüt' uns Gott! verſetzte einer mit etwas gereistem Accent: nur nicht gleich oben hinaus!„Schicket euch in die Welt, denn es iſt eine böſe Welt!“
„In die Zeit“ heißts, Schneidermichel! rief der bibelfeſtere Hans⸗ jörg dem Geduldprediger zu. Aber wahr iſt's, die Welt iſt ſchlimm. Der Liebſte von Allen iſt mir noch der Herr ſelber. Er redt doch noch mit unſer einem, wie wenn er Seinesgleichen wär'; ja er iſt viel beſcheidener gegen den gemeinen Mann, als ſeine Bediente und Amtleute, die doch weniger ſind als er. Glaubt mir, Man⸗ nen, wenn alle Oberamtleute und Pfleger und das ganze G'ſchmeiß, wenn die ſo wären wie der Herzog, ſo hätten wir beſſere Tage.
O, rief der Schneider, jetzt wird's erſt ſchlimm werden! da kommt der Schulmeiſter. Der ſtudirt vermuthlich auf ſeinem Morgenſpaziergang eine Abdankung, oder, wie er's lieber heißt, eine Leichenrede. Bon dies, Herr Schulmeiſter! woher geht die Fahrt?
Der Angeredete, ein hagerer langer Mann von abſolut un⸗ zufriedenem Ausſehen, hatte eben noch die letzten Worte vom Lobe des Herzogs gehört, und brach, ohne die Zwiſchenfrage zu beachten, alsbald gegen den Redner los, indem er eine erkleckliche Anzahl von Majeſtätsbeleidigungen auf einander häufte, welche freilich, wie er ſicher rechnen konnte, von ſeinen Bauern noch


