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ungeduldig werden. Ferner erwog ſie ein großes Hinderniß: Franz hatte ſeinem künftigen Weibe nicht viel anzubieten, denn das Wenige, was ſeit dem Brand erübrigt war, ging in meh⸗ rere Theile; Regine aber war reich, und ihre Mutter hatte den Hochmuth nicht abgelegt, den Geiz aber noch dazu gelernt.
Eines Morgens ſaß Franz betrübt hinter dem Ofen und hatte ganz vergeſſen, zu dem Vater in die Werkſtatt zu gehen. Die Mutter beobachtete ihn eine Weile, endlich trat ſie zu ihm und ſagte: Was iſt dir, Franz? warum biſt du ſo verdrießlich?
Der Jüngling ſchrack auf und ſagte: Ich bin noch ſchläfrig vom geſtrigen Tanz; Ihr wißt, Mutter, ich kam ſpät in der Nacht erſt nach Hauſe; nun muß ich aber gehen und formen, der Vater ſchilt ſonſt.
Bleib' noch ein wenig, ſagte die Mutter, ich muß dich etwas fragen.
Sie ſetzte ſich ihm gegenüber und fuhr fort: Du biſt nicht ehrlich gegen mich, Franz; ich habe ſchon längſt bemerkt, daß du etwas auf dem Herzen haſt; geſteh' mir's, was macht dich ſo bekümmert? Es iſt nicht recht, daß du mich betrügen willſt: wie kannſt du denn ſchläfrig ſein, da du heut ſchon ſo früh aufgeſtanden biſt? Ich habe dich gehört, du warſt vor uns allen auf den Beinen.
Franz ſträubte ſich; endlich fragte ſie: Haſt du etwas mit der Regine gehabt auf dem Tanz? Nicht wahr, die macht dir das Herz ſchwer?
Sie mußte ihm noch lange Zeit freundlich zureden, bis es endlich herauskam. Regine hatte ihm geſtern zweimal nach ein⸗ ander einen Korb gegeben, und als er zum dritten Mal wieder kam, hatte ſie gerade heraus geſagt: Ich bin nicht für Euch allein auf dem Tanzboden, und mag mir auch nichts nachſagen laſſen, probirt's doch einmal mit anderen Tänzerinnen, ſie neh⸗


