beinahe abgebrannt. Sein Kammerdiener, ein
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ſalie mit dem Grafen Kraſinsky ſchon vor ih⸗ rer Verheirathung in genauen Verhäͤltniſſen ge⸗ ſtanden habe, und daß man den kleinen Theo⸗ dor nicht anders, als den„kleinen Baſtard“ nenne.
Heinrich war wie vom Schlage getroffen; den Verfaſſer des anonymen Briefes wuͤrde er fuͤr einen Verlaͤumder erklaͤrt haben— aber einer ſeiner bewaͤhrteſten Freunde hatte ihm ja daſſelbe, was jener, geſchrieben, jedoch mit zar⸗
ter Schonung berichtet! Seine Ehre ſtand auf
dem Spiele— er mußte als Mann handeln. Er ſchwankte zwiſchen hundert Entſchluͤſſen.
Eine ploͤtzliche Trennung forderte ſetne Ehre;
— aber ſein Herz, das mit unbeſchreiblicher Innigkeit fuͤr Roſalien ſchlug, rieth ihm Vor⸗ ſicht, und ſorgfaͤltige Pruͤfung der Verhaͤltniſſe. Er konnte zu keinem beſtimmten Entſchluſſe ge⸗ langen. Die Nacht fand ihn noch auf dem Sopha, das weinende Geſicht in die Kiſſen ge⸗ druͤckt. Es war zwei Uhr. Die Lichter waren


