Teil eines Werkes 
[1] (1822)
Entstehung
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quaͤlendſte, und laͤßt im Herzen tiefere Spuren zuruͤck, als die Unzufriedenheit, die in Worten ausgeſprochen wird. Eine Schlittenfahrt des hohen Adels, wo Keaſinsky die ſchoͤne Graͤſin fuhr, und ſich ausſchließend mit ihr beſchaͤftigte, vollendete Heinrichs Unmuth. Er behandelte Roſalien mit Kaͤlte, und dieſe ſchrieb es auf die Rechnung des gewoͤhnlicher. Wankelmuths der Maͤnner. Kraſinskys Huldigungen, deſſen Bewerbung um ihre Gunſt ihr ſchmeichelte, ohne daß ſie nur im mindeſten Liebe fuͤr ihn empfand, entſchaͤdigten ſie fuͤr die Kaͤlte ihres Gatten, die ſie nicht zu verdienen glaubte. Beide verſtanden ſich nicht. Haͤtten ſie doch den Verſuch gewagt, ſich zu verſtaͤndigen!!

An dem Tage, wo die Schlittenfahrt ge⸗ halten worden war, ſchmerzte Roſaliens Freund⸗

lichkeit gegen den verhaßten Staroſten den ar⸗

men Heinrich am meiſten. Er hatte ſich ſo ſehr darauf gefreut, ſie ſelbſt zu fahren. Kraſinsky lud ſie aber in ſeinen Schlitten ein, ſie konnte es ihm nicht abſchlagen, und zwang ih⸗