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ſinsky, der in ganz Wien wegen ſeiner geſell⸗ ſchaftlichen Vorzuͤge beliebt war, und von den Frauen beſonders ausgezeichnet wurde, ſchien auf Roſalien Eindruck gemacht zu haben. Wenn ſie auf einem Balle ihrem Gatten geſtand, daß ſie ermuͤdet ſei, und nun nicht mehr tanzen koͤnne— ſo nahm ſie doch Kraſinskys Hand zum raſchen Walzer an; Heinrich ſah: dieſem
konnte ſie nichts abſchlagen. Er. verfolgte die
Wirbelnden mit gefalteter Stirn, und warf Roſalien finſtere Blicke zu, wenn ſie nach ge⸗ endigtem Tanze ſich in einen Seſſel nieder ließ, und Kraſinsky mit ihr ſcherzend, ſich auf einen Stuhl neben ſie warf. Das geſchah nicht ein⸗ mal, ſondern weit oͤfter; denn Roſalie ſchien die Bedeutung von Heinrichs Blicken nicht zu verſtehen, und er ſelbſt fuͤhlte zu fein, um et⸗ was ſo uͤberaus Zartes in Worten gegen ſie abzuhandeln, oder es gar bis zu einem, bei den Eheleuten der ungebildeten Klaſſen ſo gewoͤhn⸗ lichen, Zanke kommen zu laſſen. Aber das war
ſehr ſchlimm; denn der ſtumme Unmuth iſt der


