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zu geſtehen, die mich beſeelten— da ſprangen
die Fluͤgelthuͤren auf und in ernſter Hoheit
trat die Graͤfin herein. Louiſe gieng ihr mit
kindlicher Zaͤrtlichkeit entgegen, ich nahte mich ihr ehrfurchtsvoll. Das erwachte Gefuͤhl mußt' ich in die heiße Bruſt zuruͤckdraͤngen und mich
in die kalte Form der Convenienz ſchmiegen.
Louiſen bewunderte ich. Mit wahrer Kind⸗
lichkeit und hellem Verſtande fuͤhrte ſie das Geſpraͤch fort, das ihre Mutter anknuͤpfte und
von mir nur ſchwach unterſtuͤtzt wurde. Nur zuweilen ſchwieg ſie verlegen, wenn meine Blicke, vielleicht zu feurig, den ihrigen begegneten. Dann erroͤthete ſie. O wie ſchoͤn iſt Louiſe, wenn ſie erroͤthet! wie wundervoll ihr Auge, wenn ſie es ſittig zu Boden ſchlaͤgt!
Nach Verlauf einer halben Stunde riß ich mich von den geiſtvollen Frauen jos. Die Graͤfin bat mich freundlich, ungezwungen, ſie bald wieder zu beſuchen. Louiſe verneigte ſich
ſchweigend; aber in ihren Blicken lag Geneh⸗
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migung der muͤtterlichen Erlaubniß, und als ich


