erroͤthete Louiſe noch einmal— und wie be⸗
rauſcht verließ ich ihr Hotel. O gewiß— ich
werde gluͤcklich ſeyn— Louiſens Gunſt oͤffnet mir ein Wunderland voll Lieb' und Freude.
Den roten Februar.
Ueberraſchend war fuͤr mich die Einladung, die ich geſtern von der Baronin zum Thee und Abendbrodt erhielt.„Die Graͤſin Strahlen⸗ burg nebſt Comteſſe ſind auch zugegen“— hatte der Jaͤger hinzugeſetzt, und ich erroͤthete,
noch an der Thuͤr mich gruͤßend umwandte—
als mein Franz mir dieſe Aeußerung des Jaͤ⸗
gers mittheilte. Hatte das ſchlaue Weib mich ebenfalls durchſchaut? Gewiß! gewiß! Vielleicht bin ich durch meine Leidenſchaft fuͤr Louiſen ſchon zum allgemeinen Geſpoͤtt geworden! Die Baronin lud mich ohne Zweifel nur ein, um mich zur Zielſcheibe ihres Witzes zu machen, mich zu beobachten und mit Spoͤttereien zu uͤberhaͤufen.— Und welcher reiche Stoff fuͤr die Witzige! Vielleicht las ich nur in Louiſens


