14 hüllt, in der ſchon beſchriebenen Stellung an den Tiſch, indeß Cäcilie, ſchaudernd vor Kälte, ſich auf das So⸗ pha legte, wo ſie im angenehmen Gefühl des Erwär⸗ mens und des Ausruhens ſehr bald einſchlief. Indeß er⸗ wachte Marie, und glaubte in Carls ſchwarzer Geſtalt einen Geiſt zu ſehen, worauf denn die zuletzt geſchil⸗ derte Gruppe erfolgte.
Es iſt Zeit, daß das— in Schrecken und Ver⸗ wirrung über einander geſtürzte Kleeblatt ſich endlich er⸗ hebe, und erfahre, woran es denn eigentlich ſey. Carl faßte ſich natürlich zuerſt, und erkannte Marien; aber nur mit vieler Mühe gelang es ihm, ihr begreiflich zu machen, daß er kein Geiſt ſey. Endlich glaubte ſie der unverkennbaren Wahrheit, wurde aber nun von einer Bangigkeit ergriffen, die faſt noch ſchmerzlicher war als ihre überſtandene Todesangſt.
„Wie 29— rief ſie—„Carl! Sie hier— allein bey
mir,— und in dieſer Stunde! Gott im Himmel! wel⸗
che Schmach für mich!“— Carl verſtand die Qual des Zartgefühls, und rief:„Cäcilie! ſo komm doch!“— Aber Cäecilie— lag, in feſten Schlaf zurück geſunken, neben ihnen.—„Cäcilie“ riefen Beyde, und ergriffen Haupt und Hände. Endlich erwachte ſie, faßte ſich ſehr ſchnell und umarmte Marien, der ſie dreyfach willkom⸗


