Jahrgang 
2
Einzelbild herunterladen

der uf der

on der oon im

Wie nit der Ueber⸗ u, und Lächeln r faßte Buſch⸗ ſagte kum⸗ deinem n Arg⸗ ſchnell ffernen. gerade erſelben

. hn zte ih mmten

ng hei

Spenſer's Begräbniß mittheilte. Faſſe dich, mein edler Freund! rief er aus, und nimm dieſe Enttäuſchung als ein Vermächtniß deines poetiſchen Meiſters. Der Schmerz wird dir leichter werden, wenn du ihn als Dank des verewigten Dichters hinnimmſt für die beſeligende Täu⸗ ſchung ſeiner letzten irdiſchen Stunde.

Nach einigen Augenblicken, in denen William ſeine Lage begriff, ſich ſelber aber noch nicht faſſen konnte, ſagte Southampton mit Rührung:

O mein William! Ich tauſche den falſchen Argwohn, der uns trennen wollte, gegen eine Lebenswahrheit ein, die uns inniger verbindet.

Er zog den Freund an ſeine Bruſt. Eine Weile hielten ſie einander feſt umſchlungen; ſie blickten ſich wie⸗ der und wieder in die glänzenden Augen; ſie küßten ſich, ſchüttelten einander, hoben ſich wechſelsweiſe vom Boden ſchwebend empor, als wollten ſie ihren wiedergefundenen Werth prüfen und wägen. Southampton erkannte mit Rührung, wie ſeine bloße Gegenwart den vertrauenden Freund unbedingt hingeriſſen hatte, und die alte Liebe mächtig aufſchlug. Er ſprach ſeine Freude darüber aus, und rechtfertigte ſich jetzt durch eine einfache Erzählung ſeines Benehmens gegen Thekla.

Es iſt Alles klar! ſeufzte William. Ich überſchaue mit einem Blick alle Verknüpfungen des Trugs. Soll ich lächeln, daß eines Menſchen Auge ſo bezaubert werden kann? Ein einziges Schüppchen fällt von meiner Wim⸗ per, und die Zauberwelt liegt mit abgenutzten Drähten vor mir, als ein Kinderſpiel!

Wenige Worte wechſelten, in denen ſich die Beiden