beſten Jahren, aber von blaſſer, gelblicher Ge⸗ ſichtsfarbe, derber Naſe, breiten Backenknochen und tiefen, ſchwaͤrmeriſchen Augen. Es war der Profeſſor van Bree. Obgleich er ſich in dieſer Stunde um des erwarteten Beſuches willen ein⸗ gefunden, bezeigte er ſich doch gegen die Ange⸗ kommenen auffallend ruͤckſichtslos und unmanier⸗ lich. Sein Benehmen war uͤberhaupt ſchwer⸗ faͤlig, und die rauhe Stimme, mit der er das Flamaͤndiſche ſprach, ſchien ganz gemacht, ſo harte und fanatiſche Worte einzukleiden, als er fortwaͤhrend uͤber die verbiſſenen Lippen brachte.
Ja, ſo finden Sie Ihren Sohn wieder, Frau de Landas! ſagte er, als die Baronin ſich ent⸗ ſetzt uͤber die jaͤmmerliche Geſtalt ihres Joachim hinwarf.
Gott, Gott! rief ſie, die Haͤnde faltend, fuͤr ſo krank hielt ich Dich nicht, lieber Joachim, mein theures Kind! Warum hat man mir


