Jahrgang 
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neuen Schoͤpfung weht und webt. Es fehlt unſerer Zeit zwar nicht an uͤbermuͤthigem Selbſt⸗ gefuͤhl im Genuß ihres Vermoͤgens, das heißt Deſſen, was ſie errungen hat; ſie muß aber noch zu einem edeln Selbſtbewußtſein kommen im Stolz auf ihr Vermoͤgen, das heißt auf Das, was ſie vermag. Und da ſich auf dieſe Stufe nicht jeder Einzelne zu erheben im Stande iſt, ſo muß das Buͤrgerthum einen Adel zu dieſem Zweck aus ſich hervorbringen. Laſſen Sie mich dies Wort brauchen, bis ſich ein eigenes dafuͤr findet. Sie werden einſehen, daß dieſer Adel ein ganz anderes Fundament fodert, als der Geſchlechtsadel. Er will nicht, wie dieſer, den Grundbeſitz, ſondern den Erwerb. Uns gehoͤrt nicht die Vergangenheit, ſondern die Zukunft, oder vielmehr die ſtete Ankunft der Zeit. Per⸗ ſoͤnliche Geltung wollen wir Beide; aber wenn Sie, Herr Baron, darauf achten, was der Ein⸗ zelne gilt, ſo fragen wir, was er kann.