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e der Kaspar Melchior Gabel ſchritt ebenfalls auf der neuen Bahn dr oſt er rüſtig voran. he it Sein Salon wurde gfleißig beſucht, und die hübſche, muntere i Selten Frau des Friſeuen fond für ihre Seifen, Parfümerien und andre Toilette⸗Bedürfniſſe zahlreiche Käufer, ſo daß Gabel ſich bald Säͤlbſt. genöthigt ſah, das Geſchäft zu erweitern. Otto Schirmer und Tante Thereſe hielten treu zuſammen; Taceers man ſprach einmal davon, daß ſie vor hätten, einen Bund für iches ihn das ganze Leben zu ſchließen, aber daran war ſicherlich nichts betreiden, Wahres, Tante Thereſe ſowohl, wie der Bankier lachten gering⸗ Heinrich ſchätzend über dieſes Gerede. ts übrig, Die Cigarrenfabrik Wacker's blühte unter der Leitung Tender's
nahme neu empor.
ruchte. Otto Schirmer hatte ihm und dem früheren Buchhalter Heinrich wäre der Schenk's das nöthige Kapital vorgeſtreckt, welches den Beiden
reiche Zinſen trug. Nur in dem Hauſe des Schenkwirths wollten Glück und Friede nicht wieder einkehren.
Verzicht⸗ Nachdem der erſte Sturm vorüber war, ſuchte Frau Schenk
betheiligt, allmählich wieder die Schuld an den Ereigniſſen der jüngſten 3 Vergangenheit ihrem Gatten aufzubürden.
zu machen Die alten Vorwürfe über Herz⸗ und Liebloſigkeit tauchten
Falle den wieder auf und Bertram Schenk mußte oſt hören, daß Heinrich
an allen ihm zur Laſt gelegten Verbrechen unſchuldig ſei, daß man ihm dieſe Verbrechen nur aufgebürdet habe, um ihn von ſeiner Höhe hinunter zu ſtürzen.
Vergeblich bewies Bertram Schenk das Gegentheil, umſonſt wies er auf die Anklage Scherenberg's, auf die Mittheilungen des Chevalier's und den Ruin des Geſchäfts hin, Madame Schenk ließ keinen dieſer Beweiſe gelten, in ihren Augen war und blieb ihr Liebling das unſchuldige Opfer elender Machinationen, an denen ſeine eigene Familie ſich betheiligt hatte.
Das gab zu mancher bittern Bemerkung Anlaß und es konnte nicht ausbleiben, daß die ſich ſchroff einander entgegenſtehenden Anſichten die Verſtimmung und den wachſenden Unfrieden ver⸗
mehrten, zumal die beiden alten Leute jetzt ganz auf ſich allein angewieſen waren und kein Wort der Liebe fiel, welches eine Brücke über die ſie trennende Kluft bilden konnte.
Dennoch zitterte Bertram Schenk für das Leben ſeiner Gattin, als der im Stillen an ihrem Herzen nagende Gram ſie auf das Krankenlager warf.
ni den Er beſchwor die Aerzte, ſie ihm zu erdalten, aber was ver⸗ ſie lmn mochte ihre Kunſt gegen die Krankheit der Seele, die ſie langſam dlich z tödtete, indem ſie alle Lebensgeiſter aufrieb?


