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ſich durch den Selbſtmord dem Arme der weltlichen Gerechtigkeit, an die Vorſehung und eine ewige Vergeltung hatte er nie geglaubt.
In dem Geſchick, welches ihn betroffen hatte, in der Strafe, die ſeinen Verbrechen auf dem Fuße folgte, wollte er den Finger der Vorſehung nicht erkennen, er glaubte, mit dem Schuß ſei Alles zu Ende, was kümmerte es ihn, was nun folgte!
Als der Arzt kam, fand er eine Leiche.
Sie wurde am nächſten Tage in der Dämmerſtunde an der Mauer des Friedhofes in's Grab geſenkt und kein Stein, kein Baum bezeichnete das Grab, in der die Hülle des einſt ſo reichen und ſtolzen Mannes ruhte.
Hundertundfünfzehntes Kapitel.
Fünßzehn Jahre ſpäter.
Fünfzehn Jahre waren ſeit dem Tode Heinrich's verſtrichen.
Eine lange, lange Zeit für die, auf denen die Hand des Schickſals ſchwer ruht und ein kurzer Zeitraum für die, denen der Sonnenſchein des Glücks lächelt!
Als nach der Flucht Heinrich's der lange Chriſtian von Breslau mit ſeiner Anklage und ſeinen Beweiſen hervortrat, und nun das Gericht öffentlich den Entflohenen als einen Mörder brandmarkte, da brach die letzte Kraft des Schenkwirths, der das Alles vorausgeſehen und befürchtet und dennoch gehofft hatte, er werde in dieſen Befürchtungen ſich täuſchen.
Und nun folgte Schlag auf Schlag.
Die Nachricht von dem Selbſtmorde Heinrich's, der aus⸗ brechende Concurs, der die zerrütteten Verhältniſſe an's Tages⸗ licht brachte, die Gerüchte, die jetzt allenthalben auftauchten, die ihn auch der Ermordung ſeines jüngern Aſſocie's und ſeines Schwagers beſchuldigten, das Alles lag drückend auf den Eltern des Selbſtmörders, die jetzt nach der Hochzeit ihrer übrigen Kinder ganz allein ſtanden.
Bertram Schenk wäre jetzt berechtigt geweſen, ſeiner Gattin herbe Vorwürfe zu machen, auch ſie hatte ja Vieles dazu beige⸗ tragen, den Hochmuth und Eigennutz in der Seele ihres Sohnes zu nähren, aber er verzichtete auf dieſe Genugthuung, er ſah, wie
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