Jahrgang 
3
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e Früchte Dieſes Begehren des fein gekleideten Gaſtes, der nach ſeinen Stiefeln zu ſchließen, einen weiten Nachtmarſch gemacht haben he ſeiner mußte, weckte den Argwohn des Wirths, aber der Herr legte ein geigt! Goldſtück auf den Tiſch und der Glanz des Goldes blendete den an hältel Dorfwirth ſo ſehr, daß er nicht daran dachte, ſeinem Bürgermeiſter odd richt die ſchuldige Anzeige zu machen. aft ohne Nachdem der Gaſt ſich ausgeruht, erfriſcht und geſtärkt hatte, urch ein, ſetzte er ſeinen Weg fort, aber er miethete jetzt einen Wagen und bewogen gab dem Kutſcher Befehl, ihn zur nächſten Eiſenbahnſtation zu s verzieh bringen.

Er konnte jetzt freier auftreten, er hatte ja die Grenze hinter ſich. nur der Und an der Station auf dem Bahnhofe trat er ſo keck und n hatten zuverſichtlich auf, daß Niemand den Verdacht ſchöpfen konnte, dieſer und die feine, vornehme Herr ſei ein Flüchtling, ein geächteter Verbrecher. rſon. So gelang es ihm, Havre zu erreichen, hier wollte er ſich te genug einſchiffen nach Newyork.

Schon jetzt triumphirte er, das Schiff fuhr ja am Abend des ider⸗ nächſten Tages ab, er hatte das Billet gelöſt und ſeine Päſſe und ſcloſſene Papiere waren in Ordnung gefunden. irne bot, Wer konnte jetzt noch ihm etwas anhaben? dern nur Daß man perſönlich ihn verfolgen werde, glaubte er nicht,

wer auch hätte ſich dazu hergeben ſollen?

nd ſeine So wichtig war ja am Ende ſeine Verhaftung nicht, das 3 einzige Verbrechen, welches man ihm vorwerfen und vielleicht auch aber er beweiſen konnte, war ja nicht einmal gelungen. b e Id Die Steckbriefe und telegraphiſchen Depeſchen aber reichten te 94 nicht über die Grenze hinaus, und ſo durfte er die Gewißheit e Geſtht anbert erreich d plätlthß hegen, daß er Amerika ungehin dert erreichen werde. 2† Der Chevalier von Chateaurouge ließ ſich ſo raſch nicht irre

ühren. eunte ſe ün Verlor er auch ſchon an der erſten Station die Spur, er ver⸗ ſem Wege zweifelte darum noch nicht.. t utee Dennoch würde er vielleicht eine falſche Fährte eingeſchlagen haben, wenn nicht der Polizeiagent ihn begleitet hätte. rilleiht Der letztere war ſo vorſichtig geweſen, vor der Abreiſe von ind ſchug Köln mit Marie Latour eine kurze Unterredung zu pflegen. andſttafe Er entdeckte raſch, daß die Gefangene mehr den Verluſt ihres

Vermögens, als ihre Verhaftung beklagte, und ihren Unwillen in Glät, über den Flüchtling wußte der Beamte ſehr geſchickt zu benutzen. irt. E Er machte ſie darauf aufmerkſam, daß eine energiſche Verfolgung jetzt ls ihr den Beſitz ihres Vermögens retten könne, daß dieſe Verfolgung üpft wal, aber reſultatlos ſein werde, wenn man nicht wiſſe, welche Richtung

man wählen müſſe. Sctente Er ſagte ihr außerdem, daß, wenn nur die Anklage auf beab⸗