Jahrgang 
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Er brachte Bertha in den Gaſthof zurück und bat ſie, nachdem ſie ihre Angelegenheit geordnet hatten, nach Paris zurückzureiſen, dort wollte er wieder mit ihr zuſammentreffen.

Am nächſten Morgen reiſte er mit dem erſten Zuge ab, ein ſehr gewandter, erfahrener Polizeiagent begleitete ihn.

Sein ganzes Sinnen und Trachten war nur darauf gerichtet, des Flüchtigen habhaft zu werden.

Hundertundvierzehntes Kapitel.

Das Ende des Verbrechers.

Dem Arme der weltlichen Gerechtigkeit war Heinrich glücklich entronnen, ſo glaubte er wenigſtens, nachdem der Zug ſich in Bewegung geſetzt hatte.

Daß man ihn durch den Telegraph verfolgen werde, ſah er voraus, es beunruhigte ihn nicht, er hatte früher oft über die Nothwendigkeit, die Flucht ergreifen zu müſſen, nachgedacht und ſchon damals ſich ſeinen Plan zurecht gelegt, der nach ſeiner An⸗ ſicht nicht fehlſchlagen konnte.

In der Schatulle, die er mitnahm, befand ſich das ganze Vermögen ſeiner Genoſſin, es reichte hin, ihm drüben eine ge⸗ ſicherte Exiſtenz zu verſchaffen und daß man ihn über den Ocean verfolgen werde, hielt er für ſehr unwahrſcheinlich.

Es galt jetzt nur noch, das Meer zwiſchen ſich und ſeine Ver⸗ folger zu bringen, war ihm dies gelungen, ſo war er geborgen.

Mit raſender Eile fuhr der Schnellzug in die Nacht hinaus.

Mochte auch auf dem elektriſchen Draht die Behörde ihn überholen, ihr Befehl, den Verbrecher zu verhaften, erreichte doch nur gewiſſe Punkte, und dieſe ließen ſich ja varmeiden.

Weder Furcht noch Beſorgniſſe, ſondern Groll und Haß er⸗ füllten ſeine Seele.

Groll gegen Otto und ſeine ganze Familie, die im Augenblick der Kataſtrophe ſich von ihm zurückgezogen hatten, Haß gegen Bertha und den Chevalier, gegen Scherenberg und den Wärter aus London.

Die Abſichten und Hoffnungen des Chevaliers durchſchaute er, und er empfand eine boshafte Freude bei dem Gedanken, daß