— 891— ſie meine 1 1 3 Namen immer geſagt, daß ich mit Ihrem Plane mich nicht ſo recht ein wir nun verſtanden erklären könne, weil die Ausführung deſſelben zu lange hinausgeſchoben würde. Ich will nicht, daß er geſchont werde, ſette e ſeine Verbrechen verlangen Sühne—“ „Sie ſoll ihm werden,“ fuhr der Chevalier fort,„halten Sie Geſchiſ ſih bereit, ſabal ic den ganzen Plan deſcn Beiden kenne, lehre aufjube⸗ ich purüe„ um Sie zu holen, in Ihrer Gegenwart will ich ſie den ſole dem Gericht überliefern. 4 it, ſen Er eilte hinaus, eine Viertelſtunde ſpäter ſtand er vor der t0 Thüre des Hauſes, welches Marie Latour bewohnte. den Er zog die Schelle, die Magd öffnete. „„Der Augenblick iſt gekommen,“ flüſterte er raſch,„ich verlaſſe ·ichs Uot mich auf Sie.“ eet diſes Ohne ein Wort zu erwidern, führte die Magd ihn in das Lrroch Zimmer, welches durch den Sammetvorhang von der Empfangſtube erigleitn getrennt war. olſtändig Der Abend dämmerte ſchon, es war in dem Raume, in eit dieſer welchem der Chevalier ſich befand, bereits dunkel. 1 Er trat hinter den Vorhang, ſo daß, wenn derſelbe zurück⸗ lappe im geſchlagen wurde, die ſchweren Falten ihn verbergen mußten. don ver⸗ Es war allerdings ein gewagtes Unternehmen, die Möglichkeit dazu ſich lag ja nahe, daß Heinrich oder Marie in das Zimmer trat und 1 den Lauſcher entdeckte. ſtteifrigkeit Aber für dieſen Fall hatte der Chevalier ſich vorgeſehen; er ihm jede war entſchloſſen, ſich mit dem Revolver in der Hand den Rückzug wanderen zu ſichern. n Halſſe Eine halbe Stunde mochte verſtrichen ſein, als abermals die Schelle gezogen wurde. geweſeu Der Chevalier hörte die Stimme Heinrich's, er lauſchte mit eingingen, verhaltenem Athem und entdeckte, daß ſein Gegner in das Neben⸗ auf eine zimmer trat. Gleich darauf trat auch Marie ein. errn und„Schon ſo frühe?“ fragte ſie.„Ich hatte Sie erſt ſpäter erwartet.“ und was„Wir müſſen fliehen, heute Abend noch,“ erwiderte Heinrich, enug, um und der Chevalier bemerkte ſofort, daß die Ruhe dieſes Mannes eine erzwungene Ruhe, eine Maske war, hinter der eine gewaltige ie nie ihr Aufregung ſich barg.„Der Vetter des Mannes, der im Hauſe um der Merville's ſtarb, iſt in London geweſen und hat dort einen früheren ugen. 4 Wärter Merville's gefunden, dieſer Wärter iſt im Beſitz ſchrift⸗ hant fir licher Mittheilungen des Todten und man hat mir gedroht, dieſe D üt Mittheilungen dem Gericht überliefern zu wollen. Ich habe lan. triftige Gründe, zu fürchten, daß dies hinreichen würde, die Polizei
ſtehn 1 tir ſeehy, zu meiner ſofortigen Verhaftung zu veranlaſſen und daß alsdann
H tie für uns Beide Alles verloren iſt, werden Sie einſehen.“
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