Jahrgang 
3
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Giftmiſer gſobald dieſe Blätter in den Händen des Gerichts ſind, wird der aiſer Lohn für Ihre Verbrechen Sie ereilen.“

auſbrauſend. Stier blickte Heinrich auf die Thüre der kalte Schweiß trat erſuchen, Sie vor ſeine Stirne, krampfhaft ballten ſich die Hände, während die Dinaus, ſage Knie unter ihm zu brechen drohten.

„Sollte es wirklich die Wahrheit ſein?“ ſagte er mit bebender noch mehr Stimme.„Wenn der alte Narr ſchriftliche Mittheilungen hinter⸗ Süherenberg laſſen hat und dieſe Mittheilungen in die Hände meiner Feinde einſhüchtern, gefallen ſind, dann—— Bah, ſoweit ſind wir noch nicht. Jetzt n das Spiel gilt es zu handeln, ich fühle meine alte Energie wieder, ich war London inars ein Thor, daß ich mich einſchüchtern ließ.— Habe ich das gethan? ann kennen, Nein, ich trotzte ihren Drohungen, an meiner eiſernen Stirne erfuhr ich prallten ſie ab.— Aber was nun? Die Augenblicke ſind koſt⸗ nüht hatte.“ bar, jede verlorene Minute erhöht die Gefahr. Beſitzen ſie die mich durch Blätter, auf welche ſie ihre Drohungen ſtützten, ſo werden ſie

nicht zögern, ihre Drohungen auszuführen, zumal, wenn ſie über "entgegnete meine Verhältniſſe Erkundigungen einziehen und erfahren, wie und gedenke nahe der Schiffbruch iſt. Was bleibt mir alſo übrig? Nur die 3 zu rächen. Flucht, wird der Schleier hinweggezogen, ſo folgert man aus e Abſicht ſei einem Verbrechen das andere und wer kann wiſſen, ob im Kerker chlag führe. mich der Muth nicht verläßt!— Aber welche Zukunft liegt nun vor mir?“ ahm Mäller Der junge Mann wanderte, die Arme auf der Bruſt gekreuzt, 3 mit einem langſam auf und ab. honung ver⸗ Es lag etwas Trotziges in ſeinen Zügen, in ſeiner Haltung,

in ſeinem ganzen Weſen, der Ausdruck der Entſchloſſenheit, dem Schickſal die Stirne zu bieten und den Kampf mit ihm aufzu⸗

enen Händen nehmen. 1

ar ein Werk„Es iſt die Zukunft eines Abenteurers,“ fuhc er nach einer

Blätter der Weile fort,„eines Mannes, der durch Fälſchung, Hazardſpiel und

Hinde falle Betrug ſeine Exiſtenz friſtet. Das alſo iſt das Ende einer Lauf⸗ bahn, die ſo glänzend begann? Und ich bin noch ſo jung, ſo ſehr

nes Stuhles jung!— Bah, ſo jung ich auch bin, ich bin dennoch zu alt, um

zu bereuen! Vorwärts denn auf dieſer Bahn, gleichviel, welches

zu verrathen,. 4.— Ende ſie beſchließt. Rechnen wir, wie viel uns bleibt. Der

t apfbiete Schmuck meiner Frau, der Baarbeſtand meiner Kaſſe und die ven Kampft Actien, die ich noch beſitze, repräſentiren in Summa einen Werth eſt dc von zehntauſend Thaler. Der Alte wird nichts herausgeben und Ffüſni das Geld, welches die Bank erhalten hat, iſt auch für mich ver⸗ beren loren. Darauf iſt alſo keine Rechnung zu machen. Es bleibt Stein erde mithin nur das Vermögen Marie Latours, ſie wird mir die a, ih b Verfügung über dasſelbe nicht einräumen, ſo muß ſie dazu ge⸗

zwungen werden. Sie ſoll mich begleiten und ſobald wir die

ige Ghuff Grenze hinter uns haben, mag ſie zuſehen, wie ſie ſich durchſchlägt, t zu 1