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pockennarbige Alles, was deſſere Ueber⸗
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nicht aus, es Erbe wäte,
ich, der trot
werde mich gen! Machen
ie ausſtehen⸗ Monate, ehe rungen gehen die Schulden n Vorſchlag vanzigtauſend „in welchem varen wiſſe na gedeckt
daß dieſes Haus nicht ſein ſoll Ihr Eigenthum, ſo iſt die Ver⸗ pfändung geworden ein werthloſer Wiſch und Sie haben betrogen Levi Levinſohn um ſechszigtauſend Thaler Preußiſch Courant. Ich habe geſagt: betrogen— ehrlich iſt es nicht, wenn man ſich einläßt in Speculationsgeſchäftchen und kann nachher nicht bezahlen die Differenzen.“
Die Wucht dieſer in ſcharfem, ſtrengem Tone geſprochenen Worte wirkte niederdrückend auf Heinrich, der ſelbſt noch nicht daran gedacht hatte, daß ſein Plan an dieſem gerechten Einwurf ſcheitern könne.
„So ſtehen die Sachen,“ fuhr Levinſohn fort,„es wird Keiner ſo thöricht ſein, Ihnen zugeben Geld auf eine Sache, die nicht iſt Ihr Eigenthum. Ich laſſe Ihnen Zeit bis morgen Mittag und ich will mich begnügen vorläufig mit zwanzigtauſend Thaler, wenn ich aber nicht habe das Geld morgen Mittag um zwölf Uhr, laſſe ich Sie fallit erklären. Sie ſollen kennen lernen Levi Levinſohn, vor dem Sie ſich verleugnen ließen.“
Heinrich zitterte vor Entrüſtung und Wuth, aber er wußte auch, daß dieſer Gläubiger Wort hielt, wenn er nicht befriedigt wurde.
Sollte er ihn zurückrufen, nochmals Bitten und gute Worte an ihn verſchwenden?
Sein Stolz litt es nicht, und es war ja auch mit Sicherheit vorauszuſehen, daß die Bitten kein Gehör fanden.
Aber was nun?
Es war in der That richtig, über das Haus, über die Ein⸗ richtung, die Equipagen und die Pferde konnte er nicht verfügen, ſo lange das Teſtament ſie ihm nicht als Eigenthum zuerkannte.
Die Bank zahlte nicht aus, Credit und Werthpapiere, die er verſilbern konnte, beſaß er auch nicht mehr, und wenn Bertha ihn enterbt hatte, ſo war er nicht allein ein Bettler, ſondern auch ein Bankerotteur, den Jeder verachtete.
Lange grübelte Heinrich über die Mittel, die ſeine Ehre retten konnten, nach, er fand nur ein einziges und er hegte gerechte Zweifel, daß es ihm müglich ſein werde, durch daſſelbe ſeinen Zweck zu erreichen. Aber der Verſuch konnte wenigſtens gemacht werden.
Heinrich zögerte nicht mehr, nachdem er über ſeinen Vorſatz mit ſich im Reinen war.
Er eilte in die Wohnung ſeines Vaters und in ſeiner ge⸗ drückten, düſtern Stimmung berührte der Jubel, der dort ihm entgegenſchallte, ihn unangenehm.
Er ließ den Schenkwirth in's Schlafzimmer rufen, hier hoffte er, ungeſtört mit ihm reden zu können.


