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8 9 Er eilte nun perſönlich hin, noch immer hoffend, daß hier
de 1 nur ein Mißverſtändniß obwalten könne, welches zu beſeitigen ihm
6 aiehen mit leichter Mühe gelingen werde.
laen Das Billet Bertha's, welches das Datum des Todestages
edie Geſel trug, und welches der Banldirektor ihm vorlegte, gab ſeinen Hoff⸗
ung, in den nungen den Todesſtoß.:
iſten, kenm⸗ Vier Wochen ſollte er warten und dann erfahren, welche
6 Beſtimmungen Bertha über ihre Hinterlaſſenſchaft getroffen
h. er hatte hatte?
nde, daß es Welcher Art waren dieſe Beſtimmungen?
Tode ſeiner Hatte Bertha zu Gunſten eines Andern, als ihres Gatten
über ihr Vermögen verfügt?
jer Madame Und wer war dieſer Andere?
Familien⸗ Heinrich glaubte wahnſinnig zu werden über alle die Fragen, Vermuthungen und Zweiſel, die auf ihn einſtürmten, er fühlte ſich
n an dieſem nicht im Stande, zu Fuß zurückzukehren, er mußte einen Wagen miethen und ſich heimfahren laſſen.
ger ſich ver⸗ Das war ein vernichtender Schlag, der ihn um ſo härter traf,
rrtnäckig und als er ihn nicht erwartet, ihn nicht in ſeine Pläne und Be⸗ rechnungen hineingezogen hatte.
ende Mahn⸗ Es war ihm unmöglich, einen klaren Gedanken zu faſſen, er ſah voraus, daß das Haus über ihm einſtürzte und ihn unter
rfönlich, um ſeinen Trümmern begrub.
ringſchätung Dafür alſo hatte er ſo ſchwer geſündigt, dafür ſo viele Ver⸗
h den Tod brechen begangen, um zuletzt als Bettler von der Gnade ſeiner
ſei, welches Familie leben zu müſſen?.
hatte ihnen Der Gedanke war ihm unerträglich.
fonders auf Er eilte zu Marie Latour, ſie wußte nichts von jenem Billet,
ausſtehendt von den auch ihr unbekannten Beſtimmungnn.
mit Keinem Zum erſten Male ahnten die Beiden, daß die Verſtorbene ſie
hintergangen hatte, trotz ihrer Liſt und Schlauheit, daß ſie mit dem Kammerdiener hinter dem Rücken ihrer Umgebung conſpirirt hatte.
Marie Latour entſann ſich jetzt aller Verdachtsgründe, die nem Brief damals ſie vor dieſem Kammerdiener gewarnt hatten, ſie machte uum 3 ihrem Verbündeten Vorwürfe, weil er derzeit ſo thöricht geweſen r ner ſi war, den Menſchen in ſeinem Hauſe zu dulden, und zu dieſen — Vorwürfen geſellte ſich bald auch die Befürchtung, daß Henri und erten Gei Jeanette, ſei es durch Zufall oder ſcharfe Beobachtung mehr wiſſen
erde. zubigem, fe u den erſte
ſer Lum könnten, als ihnen, den Verbrechern, lieb ſei.
bonnte, Dieſe Befürchtung verlor zwar ihren Haltpunkt durch den get Umſtand, daß die Beiden abgereiſ't waren, ohne eine Drohung
eſandte De ausgeſprochen, oder einen andern feindſeligen Schritt gethan zu
ushändigung haben, aber ſo ganz ließ ſie ſich dennoch nicht beſeitigen, das
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