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Hand„Chevalier von Chateaurouge nebſt Schweſter und Diener⸗ ſchaft“ einſchrieb.
Dann bat er den Kellner, den Hausknecht zum Bahnhofe zu ſchicken, um ſich zu erkundigen, ob die Kammerzofe ſeiner Schweſter vielleicht noch dort ſei.„Das arme Mädchen ſpricht nur fran⸗ zöſiſch,“ fügte er hinzu,„und ich ſürchte, ſie hat den Bahnhof ver⸗ laſſen und ſich verirrt.“
Der Knecht wurde ausgeſchickt, er kehrte mit dem Beſcheid zurück, daß er von der Zofe keine Spur entdeckt habe.
Wie Jeanette befürchtet hatte, ſo traf es auch ein. Sie konnte ſich in der großen Stadt nicht zurechtfinden, und Mitter⸗ nacht war bereits nahe, als ſie dieſelbe erreichte.
Unter dieſen Umſtänden hielt ſie es für rathſam, in das erſte Gaſthaus, welches ſie noch offen fand, einzukehren und am andern Morgen ſich durch eine Droſchke zum Hof von Holland bringen zu laſſen.
Hundertunddreizehntes Kapitel.
Der Sünde Lohn.
Vierzehn Tage waren ſeit der Beerdigung Bertha's ver⸗ ſtrichen.
Bertram Schenk hatte ſein Haus feſtlich geſchmückt, heute ſollte das Feſt, nach welchem Otto und Nikolas ſich längſt geſehnt hatten, gefeiert werden.
Es war darüber, in welchem Hauſe dies geſchehen ſollte, zwiſchen dem Bankier Schirmer und Bertram Schenk lange be⸗ rathen worden.
Otto Schirmer und Tante Thereſe wollten ſich die Be⸗ wirthung der Hochzeitsgäſte nicht nehmen laſſen und Bertram Schenk weigerte ſich auch, darauf zu verzichten.
Ihm ſtand inſofern ein beſſerer Grund zur Seite, als er ſich darauf ſtützte, daß er doppelt intereſſirt ſei, da ja zwei ſeiner Kinder an dieſem Tage das Feſt ihrer Hochzeit begingen, wohin⸗ gegen Otto Schirmer nicht nur ſeine größeren Räume hervorhob, ſondern auch ſich auf den Trauerfall in der Familie Schenk's be⸗ rief, der ja eigentlich dem Schenkwirth nicht erlaube, in ſeinem Hauſe ein Feſt zu feiern.
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