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zeugender Sicherheit.„Aber auch wenn dies nicht der Fall iſt, können wir mit unſerm Gußſtahl ein großes Geſchäft machen.“
„Gewiß, gewiß. Wohlan, reiſen Sie mit mir nach Solingen, wir werden dort das Nähere verabreden. Reichen wir mit unſerm Gelde nicht aus, ſo nehme ich ein Kapital auf mein Haus und meine Ländereien auf.“
„Und wo glauben Sie, werden wir uns am Beſten nieder⸗ laſſen?“
„Vielleicht bei Dortmund, wir müſſen uns das ernſtlich über⸗ legen. Warten Sie, es wurde ja vor einigen Tagen eine Ma⸗ ſchinenfabrik zum Verkauf ausgeboten, eine kleine Fabrik, die nicht viel koſten kann. Ich werde mich danach erkundigen, je raſcher wir beginnen, deſto beſſer iſt es.“
„Und wo bleibe ich?“ fragte Nikolas.
„Du übernimmſt die Leitung der Schloſſerwerkſtätte,“ er⸗ widerte Otto..
„Und ſo lange wir noch nicht anfangen können, arbeiten Sie bei mir,“ ſagte der Waffenſchmied,„Sie werden in meiner Werk⸗ ſtätte Manches lernen.“
Nikolas nahm das Anerbieten an; am nächſten Morgen reiſten die Drei ab.
Kurz vor der Abreiſe erinnerte Nikolas ſich der Franzöſin, er befragte ſeinen Freund deshalb, aber Otto, der auf dieſes Thema nicht näher eingehen mochte, erwiderte ihm, er habe ſich in der Perſon geirrt, jene Dame ſei nicht Maria Latour geweſen.
Siebenundſiebenzigſtes Kapitel.
Aus dem KRegen in die Traufe. Heinrich hatte, ſobald er die Nachricht von der Auffindung
der Leiche erfuhr, ſich in Mülheim die Gewißheit geholt, daß
in den Taſchen des Ertrunkenen keine Papiere gefunden worden waren.
So war denn die letzte Befürchtung geſchwunden, er konnte frei aufathmen, die Furcht, daß ſein Verbrechen entdeckt und be⸗ wieſen werden könne, war jetzt nicht mehr vorhanden.
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