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gegen Nikolas hegte, es konnte auch der Ausdruck der Reue und des Bedauerns ſein, des Bedauerns darüber, daß ſie dieſen Weg betreten hatte, der augenblicklich noch über lachende Gefilde führte, ſpäter aber vorausſichtlich in einer troſtloſen Wüſte endete.
Wie Mancher würde behauptet haben, dieſe junge Dame müſſe glücklich ſein inmitten dieſer Pracht und dieſes Glanzes, ihrem Glücke könne nichts fehlen, da ſie ja jeden ihrer Wünſche erfüllt ſehe, noch ehe ſie ihn ausgeſprochen habe!
Und doch würde eine ſolche Behauptung durchaus falſch ge⸗ weſen ſein.
Wer hinein hätte blicken können in die Seele dieſes ſchönen, viel beneideten, viel umſchwärmten Mädchens, der würde mehr dunkle Flecken als Lichtſchimmer in ihr gefunden haben, er würde zu der Ueberzeugung gelangt ſein, daß das reine Erdenglück nicht auf dem Golde allein ruht.
Maria erhob ſich, ſie trat an den Blumentiſch und ließ ihren Blick ſinnend auf den herrlichen Blüthen und Blättern der exotiſchen Gewächſe ruhen.
Leiſe fuhr ihre weiße, mit Diamanten geſchmückte Hand über die Blätter hinweg, ein Seufzer entrang ſich ihrem Buſen.
Dann wieder blitzte es in ihren Augen auf, die wilde Gluth der Leidenſchaft loderte hell empor.
Die kleinen Hände ballten ſich, das krampfhafte Zucken der Lippen verrieth die gewaltige, innere Erregung.
Da wurde plötzlich die Thüre raſch geöffnet, Franz Werner, der Hausmeiſter, trat haſtig ein.
Niemand würde in dem elegant gekleideten Herrn den Schloſſer⸗ geſellen wieder erkannt haben, der damals in der Neujahrsnacht die Vagabunden zum Sturm auf das Etabliſſement Michelets ver⸗ leitet hatte.
„Ich bringe eine intereſſante Neuigkeit,“ ſagte er, ehe Maria eine Frage an ihn richten konnte,„die Beiden ſind in Paris.“
„Welche Beiden?“ fragte Maria raſch.
„Die Deutſchen.“
„Schenk und Schwarz?“
Werner nickte bejahend.
„Sie werden uns jetzt nicht mehr entrinnen,“ fuhr er fort, „es kommt nur darauf an, daß wir unſern Plan fein einfädeln und dazu haben Sie die Mittel in der Hand.“
Mit blitzenden Augen ſtand Maria dem Hausmeiſter gegen⸗ über, ihr Blick hing mit dem Ausdruck fieberhafter Spannung an ſeinen Lippen.
„Sie wifſen doch, daß die Beiden das Etabliſſement Michelets werlaſſen haben?“
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