Jahrgang 
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Ich kann das nicht, ſagte er. 3

Gut, ſo werde ich morgen den Wechſel vorzeigen und, wenn er nicht eingelöſt wird, Proteſt erheben laſſen.

Mein Gott, bin ich denn ſchon ſo tief geſunken, daß ch die Bahn des Verbrechens betreten muß? rief der junge Mann verzweifelnd.

Das iſt Ihre Schuld allein, entgegnete der Wucherer achſel⸗ zucken

Ich will den Wechſel auf jede beliebige Firma ausſtellen, wenn Sie das wünſchen, aber das falſche Accept erlaſſen Sie mir. 4

Eben das verlange ich.

Sie wollen mich alſo zwingen, ein Fälſcher zu werden?

Ich will mir die Sicherheit verſchaffen, daß Sie bis zum Verfalltage für Deckung ſorgen werden.

Mein Schwager

Was er thun wird, kümmert mich einſtweilen noch nicht, er wird keine Bürgſchaft für Sie übernehmen.

Liebmann hatte die Feder hingelegt, das Haupt auf den Arm geſtützt, ſah er ſtier vor ſich hin.

Sie ſtellen den Wechſel aus, acceptiren ihn im Namen des Bezogenen und ich laſſe ihn in meiner Kaſſe liegen bis zum Ver⸗ falltage. Löſen Sie ihn dann ein, ſo wird Niemand die Fälſchung erfahren.

Und wenn ich es nicht thue?

Ah ſehen Sie, da haben wir's ſchon! Sie haben nicht den ernſten Willen

Mein Gott, wenn ich nun nicht kann!

Ihr Schwager will Ihnen ja helfen!

Ganz gut, aber

Sehen wir davon ab, ſagte Herz kalt,ſorgen Sie dafür, daß das Geld morgen bereit liegt, ſo iſt die Geſchichte geordnet. Ohne Geld oder eine ſichere Bürgſchaft warte ich nicht länger.

Sie ſind ein Teufel! knirſchte Liebmann.Wer Ihnen in die Hände fällt, der iſt verloren.

Weshalb ſind Sie hineingelaufen? ſpottete Herz.Ich habe Sie nicht gerufen. Damals ſagten Sie mir, wenn ich nicht zahlen könne

Brechen wir ab, wir haben Worte genug verſchwendet, ich werde morgen

Sei es denn, ich will den Wechſel ausſtellen, unterbrach der junge Mann ihn. Und acceptiren?