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hen die Chriſten auf der Ebene herum zerſtreut, viele von ihnen ohne Rüſtung und alle beladen mit Raub.
„Nun iſt's Zeit,» rief El Feri; afallt über ſie her, während ſte mit eurem Raube beladen ſind. Ich will euch eine Gaſſe öffnen!.)
Er ſtürzte zum Angriff heran; die Mauren mit Lärm und Geſchrei, das durch die Berge widerhallte, ihm nach. Die zerſtreuten Chriſten wurden von einem paniſchen Schrecken ergriffen, und begannen, ihre Beute wegwer⸗ fend, nach allen Richtungen hin zu fliehen.
Don Alonzo de Aguilar ließ ſein Banner vortragen, und mühte ſich ſie zuſammenzuhalten. Da er ſein Roß auf dieſen felſigen Höhen hinderlich und unnütz fand, ſtieg er ab, und hieß ſeine Leute daſſelbe thun. Er hatte ei⸗ nen kleinen Haufen erprobter Begleiter um ſich, mit de⸗ nen er den Mauren kühn die Stirne bot, und immer dabei den zerſtreuten Truppen zurief, ſich hinter ſeinem Rücken zu ſammeln.
Die Nacht war vollſtändig herangekommen. Sie hin⸗ derte die Mauren, die⸗ geringe Anzahl der Streitkraͤfte zu bemerken, mit welchen ſie ſtritten, und Don Alonzo und ſeine Ritter theilten ihre Streiche ſo kräftig aus, daß, von der Dunkelheit unterſtützt, ſie ſich zu zehnmal größrer Menge zu vervielfältigen ſchienen.
Unglücklicher Weiſe fuhr eine kleine Pulverkiſte nahe
bei der Scene des Kampfs in die Luft. Sie verbreitete ein augenblickliches aber glänzendes Licht über die ganze Ebene, über jeden Felſen, jede Bergzacke. Die Mauren


