bis ſle die Ebene erreichten, welche ſich auf dem Gipfel des Gebirgs befand, und wo ſie ihre Weiber und Kin⸗ der geborgen hatten.
Hier würden ſie Halt gemacht haben, aber Alonzo de Aguilar und ſein Sohn Don Pedro griffen ſie an der Spitze von dreihnndert Mann heftig an, und ſchlugen ſie
mit furchtbarem Verluſte in die Flucht. Während ſie den fliehenden Feind verfolgten, zerſtreute ſich der uͤbrige Theil des Heers, in der Meinung, der Sieg ſey ent⸗ ſchieden, über die kleine Ebene hin, und ſuchte nach Beute. Sie verfolgten die jammernden Frauen, riſſen ihnen die Halsketten, die Armſpangen und goldnen Reife ab, und fanden ſo große Schätze mancherlei Art auf dieſe Stelle zuſammengetragen, daß ſie ihre Rüſtungen und Waffen wegwarfen, um ſich nur mit ihrer Beute zu beladen.
Der Abend brach herein; die Chriſten, auf den Ranb bedacht, hatten in ihrer Verfolgung gegen die Mauren abgelaſſen, und dieſe wurden durch das Geſchrei ihrer Weiber und Kinder auf ihrer Flucht zum Stehen bewo⸗ gen. Ihr ſtolzer Anfuͤhrer, El Feri, warf ſich ihnen in den Weg.„Freunde, Soldaten,» rief er,«wohin flieht ihr? wo köͤnnt ihr eine Zuflucht aufſuchen, wohin der Feind euch nicht folgen möchte? Eure Weiber, eure Kin⸗ der ſind hinter euch; wendet um, vertheidigt ſie; ihr habt keine Ausſicht auf Rettung als durch die Waffen, die ihr in eurer Hand führt.»
Die Mauren wandten auf ſeine Worts um. Sie ſa⸗


