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Namens El Feri von Ben Eſtepar, weithin berühmt durch ſeine Starke und ſeinen Muth. Auf ſein Betrieb brachte ſein Gefolge ihre Familien und koſtbarſten Hab⸗ ſeligkeiten zuſammen, ſetzten ſie auf Maulthiere, und ver⸗ ließen, ihre Schafe und Viehheerden vor ſich hertreibend, ihre Thäler, und zogen ſich in die zackigen Bergpäſſe der Sierra Vermeja zurück.— Auf der Höhe dieſer Gebirge war eine fruchtbare Ebene, von Felſen und Abhängen umgeben, welche eine natürliche Feſte bildeten. Hier brachte El Feri alle Wei⸗ ber und Kinder und alle Habſeligkeiten hin. Auf ſeinen Befehl häuften ſeine Anhaͤnger große Steine auf die Fel⸗ ſen und Klippen auf, welche die Bergengen und Päſſe und die ſteile Seite des Gebirgs beherrſchten, und ſchick⸗ ten ſich an, jeden Hohlweg zu vertheidigen, der zu ih⸗ rem Zufluchtsort führte. 3
Die chriſtlichen Befehlshaber kamen an, und ſchlugen ihr Lager vor der Stadt Monardo auf, welches ein un⸗ zugänglicher, ſeltſam befeſtigter Platz war, und am Fuße des höchſten Theils der Sierra Vermeja lag. Hier blie⸗ ben ſie mehrere Tage lang und waren nicht im Stande eine Uebergabe zu erzwingen. Sie wurden durch eine tiefe Barranka oder Schlucht von dem Fuße des Gebirgs getrennt, und in dieſer Schlucht floß ein kleiner Bach. Die Mauren, von El Feri befehligt, kamen von ihrer Berghöhe herunter, und ſtellten ſich an der entgegenge⸗ ſetzten Seite des Baches auf, um einen Paß zu verthei⸗ digen, welcher hinauf zu ihrem Bollwerk führte.


