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Domänen, Vaſallen und andern fürſtlichen Beſltzunger. zu vermehren.»
aSeine-⸗Vergnügungen waren alle kriegeriſcher Art; er ergötzte ſich an der Meßkunſt, in ſo fern ſie auf Be⸗ feſtigungen angewandt wird, und verwandte viel Zeit und Geld auf Errichtung und Ausbeſſerung von Feſten. Er liebte Muſik, aber die militäriſche, den Klang des Kla⸗ rin und der Poſaune, der Trommel und Trompete.»
„Als ein ächter Ritter war er Beſchützer des ſchönen Geſchlechts bei allen Gelegenheiten, und bedrängte Frauen wandten ſich nie vergebens um Hülfe an ihn. Seine Tapferkeit und ſein höfliches Benehmen gegen die Schö⸗ nen war ſo allgemein bekannt, daß die Damen vom Hof, wenn ſie die Königin in die Kriege begleiteten, ſich im⸗ mer freuten, unter ſeinem Schutz zu ſtehen, denn wo immer ſein Banner ſich entſaltete, fürchteten die Mauren u nahen.⸗
Er war ein treuer, ergebener Frennd, aber ein furcht⸗ barer Feind, er war langſam im Vergeben und ſeine Rache war ausdauernd und ſchrecklich.»
Der Tod dieſes tapfern Ritters verbreitete Trauer und Klage durch alle Volksklaſſen; denn er war allge⸗ mein geehrt und beliebt. Seine Bekannten, ſein Gefolge und ſeine Waffengefährten legten wegen ſeines Verluſtes Trauer an, und ihre Anzahl war ſo groß, daß halb Se⸗ villa in Schwarz gekleidet ging. Doch beweinte niemand ſeinen Tod mehr und aufrichtiger als ſein Freund und liebſter Gefährte Don Alonzo de Aguilar.
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