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befand ſich auch bei der Uebergabe der Hauptſtadt, wel⸗ ches die Schlußſcene der ganzen Eroberung war.
Der Ruhm, den er dadurch gewann, ward durch ſei⸗ nen Tod in dem acht und vierzigſten Jahre ſeines Alters beſiegelt. Er ſtarb faſt unmittelbar nach dem Schluß ſeiner
Triumphe, und ehe noch ein Blatt von ſeinen Lorbeern
Zeit gehabt zu verwelken. Er ſtarb in ſeinem Pallaſt in der Stadt Sevilla am ſieben und zwanzigſten Auguſt 1492, nur wenige Monate nach Granada's Uebergabe,
an einer Krankheit, welche die Folge war von den Au⸗
ſtrengungen und Gefahren, denen er ſich in dieſem tha⸗ tenreichen Krieg ausgeſetzt hatte.
Jener ehrliche Chroniſt, Andres Bernaldes, der Auf⸗ ſehe: der Palläſte, welcher ein Zeitgenoſſe des Marquis war, entwirft uns nach ſeiner perſönlichen Bekannt⸗ ſchaft mit ihm und nach den Beobachtungen, die ihm ſeine Lage zu machen geſtattete, ein treues Bild von ihm.
aDer Marquis,» ſagte er, awurde allgemein als das vollkommenſte Muſter ritterlicher Eigenſchaften in jener Zeit angeführt. Er war beſonnen, rein und ſtreng an⸗ dächtig, ein liebevoller Befehlshaber, ein kräftiger Ver⸗ theidiger ſeiner Vaſallen, und großer Freund der Gerech⸗ tigkeit und ein Feind aller Schmeichler, Lügner, Räuber, Varräther und Feigherzigen. Sein Ehrgeiz war hoher Art, er ſuchte ſich und ſeine Familie durch heldenmüthige und weithin berühmte Thaten auszuzeichnen und das Erbe ſeiner Vorfahren durch den Erwerb von Feſten, Irving's Granada. 4— 6. 22 3
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