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dil hin.«Senhor,» ſagte er, cich habe bemerkt, daß, ſo lang ihr hier lebt, ihr beſtändiger Gefahr ausgeſetzt ſeyd. Die Mauren ſind raſch und reizbar. Sie können ſich ploͤtzlich empören, eure Fahne als einen Vorwand aufrichten, und ſo euch und eure Freunde in gänzliches Verderben mit hinabziehn.
„Ich hab' auch bemerkt, daß Ihr vor Gram Euch ab⸗ zehrt und dahinſchwindet, weil ihr beſtändig in dieſem Land von allem erinnert werdet, daß ihr einſt ſein Herr⸗ ſcher waret, aber nun nie mehr hoffen könnt zu regieren. Ich habe dieſen Uebeln ein Ende gemacht. Euer Gebiet iſt verkauft. Seht, da liegt der Preis. Für dieß Gold könnt ihr weit größre Beſitzungen in Afrika erkaufen, wo ihr mit Ehre und Sicherheit leben mögt.»
Als Boabdil dieſe Worte hörte, brach er in einen ploͤtzlichen Anfall von Wuth aus, und den Säbel gezo⸗ gen, würde er den dienſtfertigen Inſef auf der Stelle niedergehauen und hingeopfert haben, hätten ſich nicht die Umſtehenden in's Mittel geſchlagen, und den Vezier eiligſt von ihm weg und zur Thüre hinausgebracht.
Boaldil war nicht rachgierigen Gemüths, und ſeine Wuth ging bald vorüber. Er ſah, daß das Uebel geſche⸗ hen war, und kannte den Geiſt des ſtaatsklugen Ferdi⸗ nands zu wohl, um der Hoffnung Raum zu geben, er würde den Handel ſich zurückziehen laſſen. Er ſtrich alſo das Geld zuſammen, nahm alle ſeine Juwelen und Koſt⸗ barkeiten dazu, und zog mit feiner Familie und ſeiner Hofhaltung nach einem Hafen ab, wo mit aller möglichen


