Jahrgang 
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Antonio Agapida pflichtet deſſen Anſicht in aller Demuth bei.«Sicher,» fügt noch der letztere hinzu,«ſicher ſetzte niemand je eine mehr heidniſche und teufliſchere Hartnäckig⸗ keit den heiligen Einfällen des chriſtlichen Kreuzes und Schwertes entgegen.»

El Zagal fühlte, er müſſe etwas thun, um ſeine Liebe bei'm Volk einigermaßen wieder anzuregen; und er wußte, nichts ſey dazu wirkſamer, als ein gelungener Einfall in das chriſtliche Gebiet.

Die Mauren liebten den aufregenden Ruf zu den Waf⸗ fen; ſie ergötzte ein wildes Herumſtreichen auf den Gebir⸗ gen; ſchnell erworbene Beute, durch ein hartes Gefecht den Chriſten entriſſen, gefiel ihnen mehr, als all der be⸗ ſändige und ſichere Gewinn, den ihnen ein friedlicher Handel ſicherte.

Es herrſchte um dieſe Zeit eine ſorgloſe Sicherheit längs der Grenze von Jaen. Die Alcayden der chriſtli⸗ chen Feſten vertrauten der Freundſchaft Boabdil's El Chico; ſie gkanbten deſſen Oheim zu weit entfernt und zu ſehr mit ſeinen eignen Verlegenheiten beſchäftigt, um daran denken zu können, ſie zu beläſtigen.

Plötzlich rückte El Zagal mit einem erleſenen Hauſen aus Guadix aus, ſchritt ſchnell über die Gebirge, die ſich hinter Granada hinziehen, und ſtel gleich einem Donner⸗ ſchlag über das Gebiet in der Nähe von Alcala la Real her.

Ehe ſich die Lärmbotſchaft hiervon verbreiten, und die Grenze ſich erheben konnte, hatte er einen weiten, ver⸗ heerenden Streifzug durch das Land gemacht; er plün⸗

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