anſtaltung der Vorſehung genöthigt, der guten Sache zu dienen, die ſie ſo verrätheriſch verlaſſen hatten; und ihr Apoſtatenreichthum ward geheiligt, indem er in dieſem frommen Kreuzzug gegen die Ungläubigen dem Dienſt des Himmels und der Krone geweiht wurde.»
Doch muß man bemerken, daß dieſen frommen Finanz⸗ plänen durch die Einſchreitung der Königin Iſabelle eini⸗ ger Einhalt geſchah. Ihr Scharfblick entdeckte bald, daß viele empörende Ungerechtigkeiten unter dem Schein reli⸗ giöſen Eifers verübt worden, daß man viele Unſchuldige mit erdichteten Beweiſen entweder aus Bosheit oder in der Hoffnung, ihre Reichthümer zu erlangen, des Abfalls angeklagt hatte.
Sie ließ daher die ſtattgehabten Urtheilsſprüche noch⸗ mals genau unterſuchen; viele wurden für nichtig erklärt und die Betrüger nach Verhältniß ihrer Schuld hart be⸗ ſtraft.
Zwei und zwanzigſtes Kapitel.
Wie König Ferdinand in den Oſten des Königreichs Granada eindrang, und wie er von El Zagal empfangen wurde.
«Muley Abdallah El Zagal,» ſagt der ehrwürdige Jeſuit Pater Pedro Abarca,«war der giftigſte Muha⸗ medaner im ganzen Maurenland;“» und der edle Bruder


