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Auſſerdem begriff ſein Gebiet einen großen Theil der Al⸗ puxarra⸗Gebirge, welche ſich durch das Reich dehnen und Zweige nach der Seeküſte zu ausſchicken.
Dieſe bergige Landſchaft war ein Bollwerk voll Reich⸗ thum und Macht. Ihre finſtre, felſige Höhe, die ſich bis zu den Wolken erhob, ſchien jedem Einfall Trotz zu bie⸗ ten; doch lagen in der rauhen Umarmung geſchützt, an⸗ muthige Thäler, von dem glücklichſten Himmelsſtrich, von der reicheſten Fruchtbarkeit. Die kühlen Quellen und lau⸗ tern Bäche, welche auf allen Seiten der Gebirge hervor⸗ ſprudelten, und die waſſerreichen Bergſtröme, welche ei⸗ nen großen Theil des Jahrs hindurch von der Sierra Nevada verſehen wurden, verbreiteten ein beſtändiges Grün über die Firſten und Abhänge der Hügel, und wanden ſich, in den Thälern in Silberſtröme geſammelt, unter Plantagen von Maulbeerbäumen und Wäldern von Orangen, Citronen, Mandeln, Feigen und Granat⸗ äpfeln hin.
Hier wurde die ſeinſte Seide von Spanien gezogen, die Tauſenden von Arbeitern Beſchäftigung gab. Die ſonngebrannten Seiten der Hügel waren mit Weinbergen bedeckt; das reichliche Gras der Bergſchluchten und die fetten Weiden der Thäler ernährten ungeheure Heerden von Schafen und Vieh, und ſelbſt der trockne, felſige Schoos der Höhen barg ungeheuren Reichthum, Minen von mancherlei Erz, womit ſie geſchwängert waren. Mit einem Wort die Alpuxarra⸗Gebirge waren immer eine reiche Quelle der Einkünfte der Fürſten von Granada geweſen.


