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Siege zu gewinnen, aber der Klugheit und nöthigen Geſchicklichkeit entbehren, um ſie zu ihrem Vortheil zu wenden.»
Ein und zwanzigſtes Kapitel.
Wie König Ferdinand ſich rüſtete, den Krieg in einen andern Theil des Mauriſchen Gebiers zu ſpielen.
Der weſtliche Theil des Königreichs Granada war jetzt durch die chriſtlichen Waffen erobert worden. Der Seehafen von Malaga war genommen; die wilden, krie⸗ geriſchen Einwohner der Serrania de Ronda und der andern Bergfeſten der Grenze waren alle entwaffnet und zu friedlicher, arbeitsluſtiger Abhängigkeit gebracht.
Ihre mächtigen Burgen, die ſo lange voll Schrecken über Andaluſtens Thäler herübergehangen, wurden jetzt von der Fahne Caſtiliens und Arragoniens umflattert; die Warten, welche jede Höhe bekränzten, und aus denen die Unglänbigen ihre Geierblicke auf das chriſtliche Ge⸗ biet herabgeſchoſſen, waren jetzt entweder abgetragen oder von katholiſchen Truppen beſetzt.
«Was dieſen großen Triumph noch mehr auszeichnete und gleichſam heiligte,“ fügt Bruder Antonio hinzu, awaren die Zeichen geiſtlicher Herrſchaft, welche überall ſich zeigten. Nach allen Richtungen hin erhoben ſich


