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nen Geſchützreihen den Königen einen Gruß, den Mau⸗ ren eine Herausforderung entgegen.
Auf der Landſeite auch konnte man Verſtärkungen anlangen ſehen, wie ſie mit Trommel und Trompeten⸗ klang ſich den Bergen hinabſchwenkten, und mit glizzern⸗ den Waffen, noch unbeſudelt von der Arbeit des Kriegs⸗ werks, in das Lager einzogen.
Eines Morgens erglänzte die ganze See von Segeln und rauſchte unter dem Ruderſchlag der Schiffe und Ga⸗ leeren, welche ſich auf den Hafen zu wandten. Hundert Schiffe von verſchiedner Art und Größe kamen an; ei⸗ nige bewaffnet für den Kriegsdienſt, andre ſchwer befrach⸗ tet mit Vorräthen.
Zu gleicher Zeit bewieß der Schall der Trommeln und Trompeten, daß eine mächtige Streitmacht zu Land herannahe, die ſich vald in gedehnten Rotten in das La⸗ Ver ergoß.
Dieſe mächtige Verſtärkung kam vom Herzog von Medina Sidonia, der gleich einem kleinen Fürſten über ſeine ausgedehnten Beſitzungen herrſchte. Er zog mit die⸗ ſer fürſtlichen Streitmacht als Freiwilliger unter das kö⸗ nigliche Banner herbei, denn er war von den Herrſchern nicht aufgeboten worden und brachte außerdem eine Summe von zwanzigtauſend Dobla in Gold mit, die er den Kö⸗ nigen lieh.
Als das Lager auf dieſe Weiſe mächtig verſtärkt wor⸗ den, rieth Iſabelle, man ſolle den Einwohnern neue An⸗ erbietungen voll Nachſicht machen; denn ſie wünſchte ſehr,


