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Der Einſiedler erforſchte aufmerkſam das Lager von ſeiner luftigen Höhe. Er ſah, daß der Theil der Zelte des Marquis von Cadix, welcher am Fuß der Anhöhe und am Rand des Meeres ſtand, am leichteſten anzugrei⸗ fen ſey, da der ſelſige Boden keine Gräben und Palliſa⸗ den zugelaſſen. 3
Er hielt ſich den ganzen Tag verborgen und ſtieg zur Nachtzeit mit ſeinem Gefolge an die Seeküſte hinab, ſchweigend ſich den Auſſenwerken nähernd. Er hatte ih⸗ nen ihre Verhaltungsregeln gegeben; ſie ſollten ſich plötz⸗
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lich über das Lager herſtürzen, ſich einen Weg durchfech⸗ ten und in die Stadt werfen.
Gerade bei'm erſten Grauen des Tages, wo die Ge⸗ genſtände nur dunkel ſichtbar werden, machten ſie ihren verzweifelten Verſuch. Einige ſprangen plötzlich auf die Wachen zu, andre ſtürzten ſich in's Meer, andre gingen um die Feſtungswerke, und noch andre erſtiegen die Schan⸗ zen. Es entſpann ſich ein heftiger Kampf, ein großer 5 Theil der Mauren wurde in Stücken gehauen, aber gegen zwei Hunderten gelang es, in Malaga's Thore einzu⸗ dringen.—
Der Santon nahm am Kampf keinen Antheil, auch bemühte er ſich nicht in die Stadt zu kommen. Seine Pläne waren ganz andrer Art. Sich wegwendend von— der Schlacht, warf er ſich auf einer Anhöhe auf die Knie, und die Hände zum Himmel erhöben, ſchien er in Ge⸗ bete verſunken. 2
Die Ehriſten fanden ihn, als ſſe nach Flüchtlingen in Irving's Granada, 4— 6. 6


