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der durch fremde Waffen, durch ſeinem Volk feindliche
Söldner auf dem Thron erhalten wurde. Auch war Boabdil El Chico nicht der einzige Mau⸗
riſche Fürſt, der bei Ferdinand und Iſabellen Schutz
ſuchte. Eine glänzende Galeere, mit vollen Segeln und
1 mehreren Ruderbänken fuhr eines Tags in dem Hafen von
Malaga ein; die Fahne des Halbmonds war aufgeſteckt,
Arobiſchen Rennern, mit Gebiſſen, Steigbügeln und an⸗ derm Pferdeſchmuck von Gold, nebſt koſtbaren Mauri⸗ ſchen Mänteln; für die Königin fanden ſich vor reiche Shawls, Gewänder und Seidenſtoffe, goldner Schmuck und ausgeſuchtes Morgenländeſches Rauchwerk.
Der König von Tremezan war über die reißenden Eroberungen der Spaniſchen Waffen unruhig geworden, und entſetzte ſich bei der Ankunft mehrerer Spaniſcher 8 Kreuzer an der Küſte von Afrika. Er bat, die Caſtlli⸗ ſchen Könige möchten ihn als ihren Lehnsmann betrach⸗ ten, und ihre Gunſt und Schutz auf ſeine Schiffe und Unterthanen ausdehnen, wie ſie dieß andern Mauren ge⸗ währt, die ſich ihrem Scepter unterworfen hätten. Er erſuchte ſie um eine Abbildung ihrer Wappen, damit er und.. ſeine Unterthanen ihre Fahne erkennen möchten und ihr alle Ehrfurcht erwieſen, ſo oft ſie ihr begegneten. Zu gleicher
aber zugleich auch eine weiße Flagge zum Zeichen des 3 Friedens..
3 Ein Geſandter landete innerhalb der chriſtlichen Schlacht⸗ linien. Er kam vom König von Tremezan, und brachte Geſchenke, denen Boabdil's ähnlich; ſie beſtanden aus


