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ſolchen Verſuchs aufmerkſam, denn die Mauren hatten durch unermüdliche Arbeit während der Nacht einen tie⸗ fen Graben innerhalb der Breſche zu Stande gebracht, und ihn mit Palliſaden und hohen Bruſtwerken befeſtigt.
Aber dennoch waren alle der Meinung, das Lager könne ohne Gefahr den niedergeſchoͤſſenen Wällen ganz genähert werden, und man müſſe es ſo ſtellen, zur Ver⸗ geltung der kühnen Herausforderung des Feindes.
Der Marquis von Cadix fühlte die Verwegenheit der Maßregel, aber er wollte nicht den Eifer dieſer muthigen Ritter dämpfen, und da er den gefährlichen Poſten im Lager für ſich in Anſpruch genommen, ſchickte es ſich nicht für ihn, eine Unternehmung zurückzuweiſen, nur weil ſie gewagt erſcheinen möchte.
So befahl er denn, man ſolle ſeine Auſſenpoſten auf einen Steinwurf der Breſche nähern, ermahnte aber die Soldaten, die äußerſte Wachſamkeit zu beobachten.
Der Donner der Geſchütze hatte aufgehört; die Trup⸗ pen, erſchöpft von zwei Naͤchten voll Anſtrengung und Wachſamkeit, und keine Gefahr von den zertrümmerten Wällen befürchtend, lagen zum Theil im Schlaf, die übrigen hatten ſich in nachlaſſiger Zuverſichtlichkeit überal hin zerſtreut.
Plötzlich machten mehr als zweitauſend Mauren, von Abraham Zenete, dem Hauptanführer unter Hamet, einen Ausfall aus dem Schloß. Sie fielen mit ſchrecklichem Lärm über die Vorhuth her, erſchlugen viele, die noch


