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dieſen ſchweren Hohn an der wilden Beſatzung von Gibral⸗ faro zu rächen.
Zehntes Kapitel.
Angriff des Marquis von Cadix auf Gibralfaro.
Der Marquis von Cadix war kein Ritter, der leicht eine Beſchimpfung oder Verhöhnung vergab. Am Mor⸗ gen nach dem königlichen Mahl eröffneten ſeine Geſchütz⸗ reihen ein furchtbares Feuer auf Gibralfaro. Den gan⸗ zen Tag über war ſeine Lagerung in Wolken von Pulver⸗ dampf eingehüllt, auch hörte das Schießen nicht mit dem Tag auf, ſondern auch die Nacht hindurch dauerte ein unaufhörliches Blitzen und Donnern aus den Geſchütz⸗ ſtücken fort, und den folgenden Morgen erhöhte ſich eher der Angriff in ſeiner Wuth, als daß er ſich minderte. Die Mauriſchen Bollwerke hielten nicht Stand im Kampf gegen dieſe furchtbaren Werkzeuge. In wenig Tagen war der hohe Thurm, auf welchem das höhnende Banner aufgeſtellt worden, niedergeſchoſſen, ein kleinerer Thurm in ſeiner Nähe lag in Trümmern, und eine große „Breſche befand ſich in den dazwiſchen liegenden Wällen. Mehrere der heißmuthigen Ritter verlangten die Bre⸗ ſche mit dem Schwert in der Hand zu erſtürmen, andre, kälter und vorſichtiger, machten auf die Uebereilung eines


