Jahrgang 
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uen donnernden Schlag, als wenn ein Fels aus ſeinen Lager gehoben und in das Thal hinunter gerollt worden.

Der Alcayde ſtand auf den Zinnen ſeiner Feſte, von ſeinen Rittern umgeben. Mich dünkt,» ſagte er, cdiefe Chriſten führen gegen Felſen und Bergwälder Krieg, da ſie unfre Feſten unangreifbar finden.»

Die Töne ließen ſelbſt während der Nacht nicht nach. Immer hörte die Mauriſche Wache, während ſie auf den Schanzen hinſchritt, ein Toſen auf den Bergen widerhal⸗ len. Die Rückkehr des Tags enthüllte das Geheimniß.

Kaum ſchien die Sonne gegen die Berggipfel, als Freudengeſchrei von den der Feſte gegenüberliegenden Fels⸗ zacken hervorbrach, und aus dem Lager von dem fröhli⸗ chen Getön der Pauken und Trompeten beantwortet wurde.

Die erſtaunten Mauren erhoben die Augen, und ge⸗ wahrten gleichſam einen Strom von Krieg aus einem engen Bergpaß hervorbrechen. Es waren eine Menge Leute mit Pickel, Spaten und Eiſenſtangen, welche jedes⸗ Hinderniß aus dem Weg räumten, während kangſam hin⸗ ter ihnen lange Züge von Ochſen folgten, welche ſchweres Geſchütz und alle Arten von Kriegsvorrath zu einer Be häfedde herbeizogen.

Was können Weiber und Prieſter nicht vollbringen, wenn ſie ſich zu einem Zweck vereinen!» ruft wieder der würdige Antonio Agapida aus. Die Königin hatte eine zweite Berathung mit dem Großceardinal und dem kriege⸗ riſchen Biſchof von Jaen gehabt. Es war klar, das ſchwere Geſchätz konnte nie auf dem gewöhnlichen Land⸗