Jahrgang 
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ſte des Graſen allzugroße Raſchheit überhäuften. Die Königin vertheidigte ihn mit gewandter Großmuth.

a Die Unternehmung,» ſagte ſie,«war raſch, aber nicht raſcher, als die von Lucena, welche mit Erfolg ge⸗ krönt ward, und die wir alle als die höchſte Heldenthat prießen. Wärs es dem Grafen gelungen, den Oheim zu fangen, wie er den Neffen fing, wer iſt unter uns, der nicht ſein Lob bis in alle Lüfte erhoben?»

Dieſe edlen Worte der Königin thaten allen hämi⸗ ſchen Bemerkungen in ihrer Gegenwart Einhalt, aber gewiſſe Höflinge, welche dem Grafen den Ruhm beneidet hatten, den er durch ſeine früheren Kriegsthaten gewon⸗ nen, fuhren noch fort, unter ſich ſeine jetzige Unvorſich⸗ tigkeit herauszuſtreichen, und Bruder Antonio Agapida ſagt uns, daß ſie dem würdigen Ritter höhnend den Na⸗ men«Graf de Cabra, der Königfänger,» beilegten.

Ferdinand hatte den Grenzort, Königsquell genannt, drei Meilen von Moclin erreicht, als er von dem eben dorgefallenen Unglück hörte. Er beklagte die Uebereilung des Grafen gar ſehr, hüthete ſich aber, in ſeinen Aus⸗ drücken ſtreng und bitter zu werden, denn er kannte den Werth dieſes treuen, kräftigen Ritters.(Abarca, An- nales de Aragon.)

Er hielt einen Kriegsrath um zu entſcheiden, welchen Weg man jetzt einſchlagen ſolle. Einige ſeiner Cavaliere riethen ihm, den Anſchlag auf Moclin aufzugeben, da der Ort ſehr verſtärkt worden, und der Feind durch ſei⸗ nen neuen Sieg voll Muth ſey. Einige alte Spaniſche