Jahrgang 
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Weite herum; er ergriff deſſen Zügel, hob ſich in den Sattel, hieß ſeine Leute ihm folgen, ſchwenkte ſich um, und zog ſich aus dem unheilvollen Thal.

Die Mauren ſtürzten von den Höhen herab und ver⸗ folgten die fliehenden Chriſten. Dieſes Nachſetzen dauerte eine Meile, aber es war eine Meile rauhen, brüchigen Bodens, wo die Chriſten faſt bei jedem Schritt, ſich umzuwenden und zu fechten hatten.

In dieſen kurzen, aber heißen Kämpfen verlor der Feind viele Ritter von Rang, aber der Verluſt der Chri⸗ ſten war weit ſchmerzlicher, da er eine Menge der edel⸗ ſten Krieger aus Vaena und ſeiner Nachbarſchaft in ſich begriff. Viele Chriſten, von Wunden gelähmt oder Er⸗ müdung erſchöpft, wandten ſich ſeitwärts, und verſuchten, ſich unter Felſen und Gebüſchen zu verſtecken, aber nie mehr erreichten ſie die Gefährten; ſie wurden erſchlagen, von den Mauren gefangen oder kamen um in ihren trau⸗ rigen Zufluchtsörtern.

Die Ankunft der von dem Ordensmeiſter von Cala⸗ trava und dem Biſchoff von Jaen geführten Streitkräfte

ſetzten der Verfolgung ein Ziel. El Zagal begnügte ſich

mit den errungenen Lorbeern, hieß die Trompeten ſeine Leute vom Nachſetzen zurückrufen, und wandte ſich in großem Triumph nach Moclin.(Zurita XX, 4. Pulgar, Cronica.)

Die Königin Iſabella war zu Vaena, in großer Un⸗ geduld des Ausgangs der Unternehmung harrend. Sie befand ſich in einem koſtbaren Gemach der Feſte, welches