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Siegen ihrer Katholiſchen Majeſtäten folgten nicht, wie den der weltlichen Fürſten, Errichtung von Schlöſſern und Feſten, und Einſetzung von Alcayden und Soldaten, ſondern Gründung von Kirchen und Cathedralen, und Anordnung reicher Biſchofsſitze.“»
«So waren denn Ihre Majeſtäten immer am Hof und im Lager, im Cabinet und im Feld von einer Menge geiſtlicher Rathgeber umringt, welche ſie zur Verfolgung des ſo ſehr rechtmäßigen Krieges antrieben. Ja die hei⸗ ligen Männer der Kirche nahmen ſelbſt keinen Anſtand, zu Zeiten den Panzer über den Prieſterrock zu ſchnallen, den Biſchoffſtab mit einer Lanze zu vertauſchen, und ſo mit fleiſchlichen Händen und geiſtigen Waffen den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen.»
Doch wir müſſen von dieſer glänzenden Rapſodie des würdigen Bruders zu unſerm eigentlichen Gegenſtand zu⸗ rückkehren. Nachdem der Graf de Cabra in die ver⸗ wickelten Anordnungen des Königs eingeweiht worden, zog er um Mitternacht aus, um ſie genau zu vollziehen.
Er führte ſeine Truppen an dem kleinen Fluſſe hin, welcher ſich unterhalb Vaena vorbeiwindet, und erſtieg dann die wilden Bergengen. Er zog die ganze Nacht hindurch, und machte erſt während der größten Hitze des folgenden Tages Halt, um unter den ſchattigen Klip⸗ pen eines tiefen Gebirgſchlund's auszuruhen, da er be⸗ rechnet hatte, er werde gerade zur rechten Zeit ankom⸗ men, um mit den übrigen Streitkräften vereint zu handeln.
Die Truppen hatten ſich kaum auf den Boden aus⸗


