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Der burgundische Postillon : humoristischer Roman / con Paul de Kock ; deutsch von August Schrader
Entstehung
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Der Burgundiſche Poſtillon. 53

— Erwarten Sie noch Jemanden, fragt die Neugie⸗ rige, daß Sie zwei Glaͤſer gebrauchen?

— Ja, Tapotte. Doch jetzt geh; wenn ich Deiner bedarf, werde ich rufen.

— Rufen Sie nur, antwortet laͤchelnd va le Madchen; Ihnen ſtehe ich immer zu Dienſten⸗ S mögen

verlangen. n3 Sie wollen-— F4 Tapotte hat ſich entfernt.

Der Poſtillon greift zum Glaſe, um ſeinen Schmerz und ſeine Angſt durch Wein zu verſcheuchen. Er wußte, daß ſein Brief jetzt in Deniſe's Haͤnden ſein mußte, daß ſie den Inhalt deſſelben vielleicht ſchon geleſen und Thraͤnen uͤber die Untreue ihres Verlobten vergoſſen habe.

— Galopin! ruft er dem Knechte entgegen, der jetzt aus dem Stalle zuruͤckkehrt, nimm Dein Glas!

— Ich fuͤhle in der That das Beduͤrfniß nach Feuch⸗ tigkeit, denn der Durſt bringt mich faſt um.

Mit dieſen Worten greift Galopin nach dem Glaſe und trinkt.

— Jetzt ſetze Dich zu mir!

— Ich kann nicht; Papa Chaillou hat mir aufge⸗ tragen, den Notar von Lureil zu rufen, um den Verkauf ſeines Poſtens bekannt zu machen.

Jean⸗Marie fuhr bei dieſen Worten zuſammen. Die