52 Der Burgundiſche Poſtillon.
dieſem Augenblicke aber jedes Mittel recht, das ihn zu ſei⸗ nem Ziele fuhrte.
Er ließ Wein kommen.
— Wenn mich Deniſe verachten muß, dachte er, bin ich wenigſtens gewiß, daß ſie mich nicht bedauern wird.
Einen Haferſack auf dem Ruͤcken tragend, tritt Ga⸗ Lopin keuchend in das Hofthor.
— Hier ſind Futterkorner fur unſte Voͤgel! ruft er aus.
— Beeile Dich, Galopin, ſpricht der Poſtillon, futtere die Pferde ab, dann komm zuruͤck und trink mit mir ich mag nicht allein trinken!
— Was haſt Du denn zu trinken? Wein? O, da werde ich Dich nicht lange warten laſſen und die Pferde auch nicht!
Mit Rieſenſchritten geht der durſtige Knecht in den Stall.
— Tapotte! Tapotte! ruft Jean⸗Marie, noch eine Flaſche und ein Glas!.
— Hier iſt Wein, Herr Jean⸗Marie, ſpricht Tapotte, Wein und Glas auf den Tiſch ſetzend.
5— Iſt er gut?
— Das will ich meinen! Ich kann dafur einſtehen,
unſer Herr Chaillou hat ihn ſelbſt gezogen.


