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Der burgundische Postillon : humoristischer Roman / con Paul de Kock ; deutsch von August Schrader
Entstehung
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54 Der Burgundiſche Poſtillon.

Ehre ſeines Wohlthäters zu retten und den zerrutteten Zu⸗ ſtand ſeines Vermoͤgens der Welt zu verbergen, hatte er ſich einmal vorgenommen und mit Aufopferung ſeines Gluͤckes bereits den erſten Schritt dazu gethan; er mußte alſo zu verhindern ſuchen, daß dem Notar der Verkauf uͤbertragen wurde. Er ſuchte deshalb Galopin au d WVollziehung ſei⸗ nes Auftrages zu hindern.

— Noch ein Glas, Galopin; auf einem Fuße kannſt

Du nicht gehen, Du muͤßteſt ſonſt hinken.

— Wahrhaftig, das iſt wahr, ſpricht Galopin, indem er mit luͤſternen Blicken die Weinflaſchen anſieht; ich muß raſch gehen, daß ich fuͤr unſern Herrn den Notar beſtelle.

Der Poſtillon hat das Glas gefuͤllt, der Knecht ergreift es, und indem er es aufhebt, ſpricht er:

— Auf Dein Wohl, Jean⸗Marie, und vor Allem auf Deine Liebe!

— Trink, und ſprich nicht von ſolchen Sachen.

— Wie, Du willſt nicht, daß man auf Deine Liebe trinke? Auch gut, da will ich auf die meinige trinken. O Tapotte! Tapotte!

— Du willſt auf Deine Liebe trinken und haſt nichts mehr in Deinem Glaſe?

— Ah wahrhaftig, es iſt ſchon wieder leer!

— Jetzt trink! ſpricht, das Glas fuͤllend, Jean⸗

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